IP Länderporträt Türkei

Ausgabe #3/2013 - November/Dezember 2013

Erdogans Wirtschaftswunder

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Wie der Regierungschef und seine AKP die Türkei beflügeln – und polarisieren

Recep Tayyip Erdogan hat der modernen Türkei seinen Stempel aufgedrückt wie vor ihm nur Kemal Atatürk. Die AKP-Regierung bescherte dem Land einen rasanten Wirtschaftsaufschwung und neues Selbstbewusstsein. Doch das Wirtschaftswunder am Bosporus hat auch seine Schattenseiten, soziale und kulturelle Spannungen steigen.

Neue Beziehungen – null Integration

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Trotz intensiver Beziehungen in die Region bleibt die EU wichtigster Partner

Der rasante wirtschaftliche Aufschwung, aber auch das jahrzehntelange Warten auf einen EU-Beitritt bewegten Ankara zu einer Suche nach Handelspartnern jenseits der EU. Mit Erfolg? Nur bedingt. Zu sehr vermischte die Türkei Handel und Politik. Und Integrationsmöglichkeiten, die eine EU ersetzen könnten, gibt es auch nicht.

Hunger nach Strom und Öl

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Der türkische Energiesektor profitiert von der Schlüssellage

Der Energiebedarf der importabhängigen Türkei wächst rasant. Die Regierung versucht, das Land als Transitknotenpunkt für Energie zu etablieren. Liberalisierung und Diversifizierung haben begonnen, doch die weiterhin staatlich vergünstigten Strompreise und steigende Kohlenstoffemissionen sind Hindernisse für einen Sektor mit sonst guter Perspektive.

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„Es gibt nur noch interkulturelle Hürden“

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Interview mit der Türkei-Expertin Işınay Kemmler von Global Success GmbH

Ein dynamischer, junger Binnenmarkt, Fachkräfteüberschuss und die geografische Schlüssellage: Gerade für deutsche mittelständische Unternehmen gibt es heute viele gute Gründe, in der Türkei zu investieren. Doch wer kulturelle Unterschiede nicht beachtet, tut sich oft schwer. Dabei ergänzen sich gerade die Deutschen und die „Preußen des Orients“ vortrefflich.

Wer bewegt die Wirtschaft?

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Von Milliardenerben, Self-Made-Unternehmerinnen und „anatolischen Tigern“

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Wacklige Abwehr

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Der türkische Fußball schöpft sein Potenzial als Wirtschaftsfaktor nicht aus

Begeisterungsfähige Fans und ein Gesamtumsatz von 444  Millionen Euro – alles super in der „Süper Lig“, der höchsten türkischen Fußballklasse? Nein. Finanziell haben viele Vereine jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt. Was die Klubs jetzt brauchen, sind niedrigere Ausgaben und höhere Einnahmen – sonst droht der wirtschaftliche Abstieg.

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