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01. März 2009

Die üblichen Verdächtigen

Buchkritik

China, Indien, die Türkei mit Polen und Japan oder am Ende doch wieder die USA? Die Frage, wer die Welt im „postamerikanischen Zeitalter“ (Fareed Zakaria) lenken wird, beherrscht nach wie vor die Diskussion auf dem Buchmarkt. Vier Neuerscheinungen suchen nach Akteuren und Antworten für das 21. Jahrhundert.

Nikolas Busse sieht die Deutschen schlecht vorbereitet auf die neue Ordnung der Welt: Mit globaler Politik hätten sie sich seit langem nicht mehr ernsthaft befasst. Im Osten Deutschlands habe der Kommunismus jede kreative Beschäftigung mit der Außenwelt unterbunden. Die großen Geister der Bundesrepublik betrieben seit Jahrzehnten fast nur Vergangenheitsbewältigung.

Der Eindruck des Brüsseler Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass die Deutschen die Epochen allein noch im Rückblick erfassen könnten, scheint nicht zu trügen. Bestätigung erfährt er nicht zuletzt durch einen Blick auf den Buchmarkt: Deutsche Autoren schreiben viel über das Dritte Reich, auch noch über das Jahrhundert davor. Hinzu kommen seit dem Fall der Berliner Mauer Betrachtungen über die DDR, in letzter Zeit ergänzt durch Auseinandersetzungen mit 1968 und der RAF.

Nach vorne zu schauen, die Zukunft des eigenen Landes oder gar der Menschheit zu erahnen, ist im ursprünglichen Land der Dichter und Denker schwer geworden. Nur wenige deutsche Publizisten schreiben über die „große weite Welt“. Daher greift die heimische Leserschaft seit Jahren zu amerikanischen Autoren, wenn sie wissen will, was außerhalb ihres Gesichtskreises vor sich geht. Das belegt auch diese Rezension: Drei Amerikaner deuten routiniert in die globale Zukunft. Der Deutsche bildet in dieser Disziplin die Ausnahme. Doch sein Ergebnis ist dafür umso rühmlicher.

Schleichende Entmachtung

Um die schleichende Entmachtung des Westens zu beschreiben, lenkt Busse seinen Blick unter anderem auf die massive Aufrüstung in Asien – eine in der europäischen Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Entwicklung, die jedoch elementare Folgen gerade für das auf Asiens Märkte strebende Europa und seine wirtschaftlichen Nervenstränge haben dürfte. Eine besondere Rolle spielt hierbei der dritte Golf-Krieg. Die Operation „Irakische Freiheit“ gilt zwar weltweit als Misserfolg, weil die USA den Irak durch eine anfangs verfehlte Besatzungspolitik in ein langes Unglück stürzten. Aber der alliierte Einmarsch selbst setzte neue Maßstäbe für die konventionelle Kriegführung. In jeder ernstzunehmenden Militärakademie, schätzt Busse, dürfte seither gelehrt werden, mit welchen Waffen und mit welcher Strategie Amerikaner und Briten ein Land von der Größe Frankreichs in gerade einmal 26 Tagen überrannten. Besonders intensiv wird der Irak-Feldzug von China ausgewertet: die elektronische Kriegführung, die Logistik, die psychologische Taktik, die Spezialkräfte und die gemeinsamen Operationen der Teilstreitkräfte. Peking will daraus wichtige Schlüsse für die Modernisierung des eigenen Militärs ziehen. Busse vergleicht dieses Vorgehen mit der chinesischen Industriespionage: In den USA wurden allein in den Jahren 2000 bis 2006 mehr als 400 Untersuchungen wegen illegaler Waffenausfuhren in die Volksrepublik eingeleitet.

Als typisch beschreibt Busse den Fall eines kalifornischen Geschäftsmanns chinesischer Herkunft, der im Dezember 2007 zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, weil er Technologie für Nachtsichtgeräte nach China verkauft hatte. Was auf den ersten – zivilen – Blick als wenig brisant erscheinen mag, ist militärisch von großer Relevanz. Denn eine Armee, die in der Dunkelheit operieren kann, hat unschätzbare Vorteile gegenüber jedem Feind, der das nicht kann. Die amerikanischen Streitkräfte haben sich ihre Nachtsichtfähigkeit immer wieder bei Einsätzen gegen Gegner in der Dritten Welt zunutze gemacht.

Unter den neuen Großmächten bemüht sich China gegenwärtig am stärksten, in der konventionellen Rüstung aufzuholen. Im Jahr 2007 hatte die Volksrepublik bereits die dritthöchsten Rüstungsausgaben, nach den USA und Großbritannien. Auch Japan auf Platz fünf, Russland auf sieben, Indien auf zehn und Brasilien auf zwölf zählten zu den Staaten mit den größten Militärbudgets. Bislang fanden sich auf dieser Liste überwiegend westliche Länder.

Dreht sich die rüstungspolitische Debatte in Deutschland gegenwärtig wieder einmal um mögliche nukleare Abrüstungsschritte, dieses Mal unter der Präsidentschaft Barack Obamas, so ist es das große Verdienst von Busse, auf einen Aspekt aufmerksam zu machen, der im 21. Jahrhundert die strategischen Kräfteverhältnisse ungleich stärker prägen dürfte. Denn die konventionelle Rüstung ist etwas anderes als ihr nukleares Pendant. Mit Atombomben machen sich Staaten unangreifbar. Sie sind aber nach 1945 nicht wieder zum Einsatz gekommen. Konventionelle Waffen hingegen sind bis zum heutigen Tag die Mittel, mit denen Kriege tatsächlich geführt werden. Wer hier wie Russland im Fall Georgien überlegen ist, der kann seinen Willen gegen andere mit Gewalt durchsetzen. Das gilt nach der Beobachtung Busses, der viele Jahre aus Asien und Nahost berichtet hat, vor allem für Interventionskriege fernab der Heimat: „Macht und Größe eines Landes werden in der Weltpolitik zunehmend an der Fähigkeit gemessen, technisch überlegene Expeditionstruppen in weit entfernte Einsatzgebiete schicken zu können.“

Peking hat das bereits verinnerlicht. An Expeditionseinheiten sind drei Luftlandedivisionen, zwei Landungsdivisionen der Infanterie, zwei Brigaden der Marineinfanterie und sieben Gruppen für Spezialaufträge aufgebaut worden. Die Luftwaffe beschafft Flugzeuge, die in der Luft betankt werden können. Die Marine erhält Zerstörer und U-Boote, die in der Lage sind, nicht nur nukleare Interkontinentalraketen, sondern auch Marschflugkörper abzufeuern. Busse bewertet dies als Vorbereitungen für Kriege fernab der eigenen Heimat. Und tatsächlich: Was im Fachjargon „Mittel zur Machtprojektion“ genannt wird, lässt sich bereits heute vor der Küste Somalias beobachten, wo China zum ersten Mal seit dem 15. Jahrhundert mit einem nennenswerten Flottenverband in Übersee operiert. Der Einsatz gegen die dortigen Seeräuber markiert einen historischen Strategiewechsel Pekings.

Andere aufstrebende Mächte Asiens wollen da nicht zurückstehen. Busse weist darauf hin, dass Indien durch Kriege gegen Pakistan und China sowie Interventionen in Sri Lanka mehr operationelle Erfahrung gesammelt hat als viele westliche Staaten. Wie Peking will auch Neu Delhi seine Armee technologisch auf den neuesten Stand bringen und beschafft sich mehr und mehr Waffensysteme, mit denen es Einsätze in großer Entfernung führen könnte. Einen Flugzeugträger lieferte Russland, Mirage-Kampfflugzeuge Frankreich. Neue U-Boote und die Umstellung auf vernetzte Kriegführung sollen die Modernisierung weiter vorantreiben. Japan antwortet mit dem Aufbau einer Marine, die mit 119 Schiffen bereits heute drei Mal so groß ist wie die Royal Navy. Für Busse ein Vorgang mit großer Symbolik: „Die britische Flotte, einst Stolz der Weltmeere, ist heute deutlich schwächer als die Marine einer asiatischen Industriemacht, die sich immer noch als pazifistisch versteht.“ Die Veränderung der maritimen Machtbalance in Asien bewertet er als Beginn eines militärischen Einflussverlusts des Westens, wie es ihn seit der Kolonialzeit nicht gegeben hat.

Apokalyptische Umwälzungen

Wer nach der Lektüre von Busses Analyse der Gegenwart und ihrer unmittelbaren Zukunft ein Szenario für die nächsten 100 Jahre geboten bekommen möchte, der stößt bei George Friedman auf Umwälzungen geradezu apokalyptischer Dimension. Der Gründer und Leiter des privaten Informationsdienstes Stratfor schildert das Entstehen einer neuen Weltordnung, der ein dritter Weltkrieg folgen könnte. Wem das unseriös erscheint, dem hält Friedman entgegen, dass der gesunde Menschenverstand bei der Prognose zukünftiger Entwicklungen nicht weiterhelfe – man solle nur die erstaunlichen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts betrachten und sich vorstellen, man hätte diese vorhersehen sollen.

So gesehen hat jeder Analyst Narrenfreiheit. Und die genießt Friedman sichtbar in vollen Zügen. Mit Hilfe der Geopolitik versucht er das 21. Jahrhundert zu erahnen. Als langfristigen Trend erkennt er den Niedergang Europas als Mittelpunkt der westlichen Zivilisation sowie den Aufstieg Nordamerikas und die Vormacht der Vereinigten Staaten auf dem nordamerikanischen Kontinent. Vor dem Hintergrund dieser angenommenen Verschiebung innerhalb des internationalen Gefüges beschreibt er den Charakter der USA als „stur, unreif und genial“ sowie die Reaktionen der übrigen Welt als eine Mischung aus „Angst, Neid und Widerstand“. Letzterer erfolgt nach Friedmans Voraussage in Schüben, analog zu den kurzen, wechselhaften Epochen des 20. Jahrhunderts. Zunächst ist es der Islam, dann Russland, danach ein Bündnis aufstrebender Mächte – Türkei, Polen und Japan – und schließlich Mexiko.

Doch wer nun erwartet, dass die Vereinigten Staaten an diesem Widerstand zerbrechen werden, den enttäuscht Friedman. Als zentrale Aussage seiner dramatischen Reise in die Zukunft bleibt, dass die USA heute alles andere als im Niedergang begriffen seien; im Gegenteil: Sie haben ihren Aufstieg gerade erst begonnen. Denn ihre Macht verdanken die Amerikaner in Friedmans Augen weniger ihrer Verfassung oder den Federalist Papers, sondern vielmehr einer Reihe von Siegen in historischen Schlachten sowie ihren einmaligen geostrategischen Vorteilen.

Postamerikanisches Zeitalter

Die Geschichte eines Aufstiegs hat auch Fareed Zakaria im Visier. Nur ist es nicht der amerikanische, sondern jener „der Anderen“ – Indien, China, Brasilien, Südafrika und Russland. Wie diese sich mit den Vereinigten Staaten in einer neuen Weltordnung arrangieren könnten, ist derzeit eine der meistgestellten Fragen in der internationalen Politik.

Bei der Suche nach einer Antwort gibt sich Zakaria gelassen. Der Chefredakteur von Newsweek International geht nicht davon aus, dass die Welt neu erfunden werden muss. Die globale Ordnung, die Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg aufbaute, müsse zwar dringend erweitert und repariert, aber nicht neu konzipiert werden. Dabei folgt er der These seines Princetoner Kollegen John Ikenberry, wonach das in den vierziger und fünfziger Jahren geschaffene, westlich orientierte System die Ausweitung des Welthandels, den Aufstieg neuer Mächte und Mechanismen der Kooperation und Konfliktbeilegung ermöglicht. Hier wendet Zakaria zwar ein, dass sich dieses System „gewissen Problemen“ wie etwa Konflikten zwischen Großmächten und internen Menschenrechtstragödien nicht immer und ohne weiteres annehmen kann. Aber dafür macht er die internationalen Beziehungen als solche und nicht deren heutige Strukturen verantwortlich.

Die Rivalitäten unter den aufsteigenden „Anderen“ eröffnen den USA in Zakarias Augen die Gelegenheit, im Zentrum der Weltordnung eine wichtige und konstruktive Rolle zu übernehmen. Als Vorbild hat er dabei das Deutschland des späten 19. Jahrhunderts im Blick, Europas „ehrlichen Makler“, für den Bismarck so enge Beziehungen zu jedem der großen Länder schmiedete, dass sie belastbarer waren als die Beziehungen der Länder untereinander. Auf diese Weise war Deutschland – wenn auch nur für kurze Zeit – der Mittelpunkt des europäischen Systems.

Diese Aufgabe im globalen Maßstab bewältigen zu können, traut Zakaria den Vereinigten Staaten angesichts ihrer weltweiten Interessen und Präsenz, ihres umfassenden Machtportfolios und nicht zuletzt ihrer ethnisch heterogenen Bevölkerung durchaus zu. Dabei mahnt er jedoch, dass sich diese Rolle grundlegend von der traditionellen einer Supermacht unterscheiden würde. Denn sie wäre in erster Linie mit Konsultation, Kooperation und sogar Kompromissen verbunden. Macht würde hier aus der Fähigkeit erwachsen, die Tagesordnung festzulegen, Themen zu definieren und Koalitionen zu mobilisieren. Es ginge nicht um eine Hierarchie von oben nach unten, in der die USA die Entscheidungen treffen und dann die übrige Welt davon in Kenntnis setzen würden. Es wäre vielmehr eine entscheidende Rolle in der Ordnung von morgen, da sich Macht nach Einschätzung von Zakaria künftig primär in der Gestaltung der politischen Agenda und dem Organisieren von Koalitionen ausdrücken wird: „Auch ein Vorstandsvorsitzender, der eine Gruppe eigenverantwortlicher Vorstände mit sanftem Druck führen kann, ist eine sehr mächtige Person.“

Zakarias Handlungsempfehlungen sind dort besonders anschaulich, wo er diese auf historische Erfahrungen stützt. So sieht er die Vereinigten Staaten heute vor einem ähnlichen Dilemma stehen wie das britische Empire zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Wenn irgendwo auf der Erde eine Krise ausbrach, und sei es in einem noch so entlegenen Winkel, blickte die Welt nach London und fragte, was die britische Regierung dagegen unternehmen werde. Großbritannien beging damals nach Zakarias Analyse den strategischen Fehler, Jahrzehnte – und damit Zeit und Geld, Energie und Aufmerksamkeit – für das vergebliche Bemühen aufzuwenden, Gebiete irgendwo am Rande der Landkarte zu stabilisieren. Dabei hätte Großbritannien besser daran getan, sich weniger etwa um die Gesetzgebung niederländischer Farmer im Transvaal zu kümmern – und den Burenkrieg zu vermeiden, der dem Empire das Rückgrat brach –, und mehr um die sinkende Produktivität der britischen Wirtschaft und den Aufstieg Deutschlands im Zentrum Europas. Auf Amerika übertragen bringt Zakaria diese Lehre auf eine griffige Formel: „Washington sollte das 8. Jahrhundert n. Chr. hinter sich lassen und sich, anstatt weiterhin als Schiedsrichter zwischen Sunniten und Schiiten in Bagdad zu fungieren, endlich dem 21. Jahrhundert zuwenden: China, Indien und Brasilien, wo die Zukunft gemacht wird.“

Keynes Revisited

Wem das alles zu futuristisch erscheint, der kann bei Paul Krugman von der Geopolitik auf die andere große Herausforderung der Vereinigten Staaten umschwenken: die globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Der an der Princeton University lehrende Wirtschaftsnobelpreisträger untersucht in der deutlich erweiterten Neuauflage seines bereits vor zehn Jahren erschienenen und rückblickend geradezu prophetisch anmutenden Buches „Die große Rezession“ nicht nur, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte; er schildert vor allem, wie sich die betroffenen Länder aus ihrer Misere befreien können und wie Ähnliches in Zukunft verhindert werden kann.

Nach Krugman muss weltweit zweierlei geschehen: Das Kreditsystem muss wieder zum Laufen gebracht und die Nachfrage gestärkt werden. Hierzu empfiehlt er den Staaten, mehr Kapital in das System zu pumpen, was auf eine vollständige befristete Verstaatlichung eines beträchtlichen Teils der Finanzwirtschaft hinauslaufen würde. Diese soll aber nicht von Dauer sein. Vielmehr sollte – dem Vorbild Schwedens Anfang der neunziger Jahre folgend – das Bankwesen nach seiner Rettung wieder in den Privatsektor überführt werden. Um parallel die globale Rezession zu bekämpfen, plädiert Krugman für den „guten alten fiskalischen Stimulus von Keynes“ – in Form von Ausgaben für Straßen, Brücken und andere Infrastruktur.

Damit sich eine derartige Krise nicht wiederholen kann, skizziert Krugman ein Regulierungssystem nach folgendem Grundprinzip: „Alles, was in einer Finanzkrise gerettet werden muss, weil es im Finanzsystem eine wesentliche Rolle spielt, sollte, wenn keine Krise da ist, reguliert sein, damit es keine maßlosen Risiken eingeht.“ Als Reaktion auf die Große Depression in den dreißiger Jahren mussten Geschäftsbanken über ausreichend Kapital verfügen, Reserven an flüssigen Mitteln halten, die schnell in Bargeld umgetauscht werden konnten, und die Art der von ihnen getätigten Investitionen beschränken. Im Gegenzug erhielten sie staatliche Garantien. Mit diesem Modell aus der Vergangenheit will Krugman gleichsam zurück in die Zukunft. Damit erscheint seine Analyse verlässlicher als so manch wacklige Prognose kommender Weltordnungen.

George Friedman: Die nächsten hundert Jahre. Die Weltordnung der Zukunft. Frankfurt am Main: Campus 2009, 292 Seiten, 22,90 €

Nikolas Busse: Entmachtung des Westens. Die neue Ordnung der Welt. Berlin: Propyläen 2009, 306 Seiten, 22,90 €

Paul Krugman: Die neue Welt-wirtschaftskrise. Frankfurt am Main: Campus 2009, 248 Seiten, 24,90 €

Fareed Zakaria: Der Aufstieg der Anderen. Das postamerikanische Zeitalter. München: Siedler 2009, 304 Seiten, 22,95 €

Dr. THOMAS SPECKMANN, Historiker und Politikwissenschaftler, ist Referent in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bibliografische Angaben

Internationale Politik 3, März 2009, S. 102 - 107.

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