Dr. Thomas Enders ist seit Juni 2019 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Dr. Thomas Enders begann nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre, Politik und Geschichte in Bonn und Los Angeles seine berufliche Laufbahn bei der DGAP. 1988 arbeitete er als Referent im Forschungsinstitut der DGAP unter der Leitung des damaligen Direktors Prof. Dr. Karl Kaiser. Danach war Dr. Thomas Enders Mitarbeiter im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung, Gerhard Stoltenberg. Seine Laufbahn in der Luft- und Raumfahrtindustrie begann er 1991. Bis 2000 war Dr. Thomas Enders zunächst in verschiedenen Funktionen bei MBB und der DASA (DaimlerBenz Aerospace) tätig. Von 2005 an war er zunächst Co-Chief Executive Officer bei EADS, Europas führendem Luft- und Raumfahrtkonzern. Von 2007-2012 war er CEO der EADS-Tochter Airbus, bevor er 2012 Group CEO der EADS wurde. Seit 2014 firmiert die Gruppe als Airbus SE.

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Deutschland braucht eine neue China-Politik

Die Bundesregierung sollte ihren G7-Vorsitz in diesem Jahr dazu nutzen, die deutsche und europäische China-Politik mit verbündeten Nationen abzustimmen und zu verzahnen. Berlin sollte sich dabei nicht von den Vertretern und Lobbyisten der überholten nationalmerkantilistischen Linie beirren lassen, die nicht einmal mehr von der Wirtschaft verfochten wird. Es gilt, eine glaubwürdige Gegenmacht zu einem China aufzubauen, das zur führenden Supermacht aufsteigen wird.

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Thomas Enders

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