Migration

Der Themenschwerpunkt Migration der DGAP verbindet die Arbeit des Migrationsprogramms mit der Arbeit anderer Programme und Themenschwerpunkte des Instituts. Ziel des Themenschwerpunktes ist es, die geographische und thematische Expertise zu Themen von Migration, Asyl und Flucht innerhalb des Forschungsinstituts zu vernetzen und im Rahmen von gemeinsamen Publikationen, Veranstaltungen und anderen Formaten Synergien zu erzeugen. Im Mittelpunkt stehen das Migrationsmanagement, insbesondere Rückkehrpolitiken sowie die Kooperation mit Herkunfts- und Transitländern, und die Migrationskommunikation. Damit sollen in den zunehmend polarisierten Gesellschaften der Ziel-, Herkunfts- und Transitländer konstruktive Debatten über Migration, Asyl und Flucht gefördert werden.

Aktuelle Publikationen

Rückkehr

Sieben Thesen auf dem Prüfstand

Sind Abschiebungen rechtsstaatlich notwendige Instrumente oder Maßnahmen, die der Willkür Tür und Tor öffnen? Schickt Deutschland zu viele Menschen zurück oder zu wenige? Und wie funktioniert die Kooperation mit den Herkunftsländern? Die Debatte um Rückkehr und Reintegration erhitzt die Gemüter in Deutschland und Europa. Ein Versuch, Nüchternheit in die Diskussion zu bringen.

„Angela Merkel hatte recht“

Ein Gespräch mit Gerald Knaus

„Wir schaffen das“, erklärte die Bundeskanzlerin 2015. Und in der Tat: Europas Probleme mit Flucht und Migration wären lösbar

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Realität gegen Rhetorik

Warum mehr Syrer in ihr Heimatland zurückkehren und was das für Deutschland bedeutet – und was nicht. Ein Erfahrungsbericht aus dem Libanon

Exportierte Grenzen

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Ist Europas Technik der Abschottung im Maghreb und im Nahen Osten kontraproduktiv? Eine Analyse am Beispiel von Tunesien

Keine Rückkehr in Sicht

Kostenpflichtig

Die Krise um die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya aus Myanmar dauert an. Und die Weltgemeinschaft drückt sich vor Mitverantwortung

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Die Zeit der Zäune

Besitz sichern, Zuwanderung verhindern, Gruppenidentitäten stärken: 
Zwei neue Bücher erklären den weltweiten Trend zur Abschottung

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Buchkritik
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Bitte keine Fakten

Auf Lesbos zeigen sich die Versäumnisse des EU-Türkei-Abkommens

Heute sind weltweit 20 Millionen Menschen mehr auf der Flucht als in den vergangenen Jahrzehnten. Doch anstatt endlich legalen Zugang zu ermöglichen, u.a. als Arbeitsmigration, schließen die Staaten Europas aus innenpolitischen Gründen ihre Grenzen. Sie setzen auf den EU-Türkei-­Deal, der zu desaströsen Bedingungen führt.

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