Angriff auf die freie Welt

Issue #3/2022 - Mai/Juni

Mitten in Europa werden Städte ausgelöscht, sterben Tausende, geschehen unvorstellbare Gräueltaten. Berlin liegt näher an Mariupol als an Madrid. Wenn die Politikwissenschaftlerin Iryna Solonenko in diesem Titelthema dem Westen vor Augen hält, dass der Preis für Sanktionen gering ist, während die Ukraine ums Überleben kämpft, wer wollte ihr widersprechen? Über Russlands Krieg und Europas Reaktion, über das Ende der Illusionen, den Beginn einer neuen Zeit – und darüber, wie Wladimir Putin sich stoppen ließe.

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Der lange Krieg

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Russlands Überfall auf die Ukraine setzt den Angriff fort, der 2014 begann. Dessen Ausgang entscheidet auch über die Zukunft des Westens und der trans­atlantischen Ordnung.

Die Milošević-Option

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Sanktionen werden Putin nicht stoppen. Effektiver wäre ein internationaler Strafprozess wegen Kriegsverbrechen. Das würde die Elite spalten und zu Putins Sturz verleiten.

Schmerzhafte Anpassung

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Russlands Krieg gegen die Ukraine könnte als das tatsächliche Ende der Sowjetunion in die Geschichte eingehen. Er steht im Kontext des langen Abschieds vom imperialen Erbe.

Zeitenwende braucht Energiewende

Unsere Sicherheit ist nicht nur von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern bedroht, sondern auch vom Umwelt- und Klimakollaps: ein Zwischenruf.

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Zur Zukunft der Mali-Missionen

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Eine Verlängerung der Ertüchtigungsmission EUTM empfiehlt sich in der bisherigen Form nicht, die UN-Mission MINUSMA könnte dagegen wichtiger werden.

Jongleur im Orkan

Der Ukraine-Krieg zwingt Recep Tayyip Erdoğan, den Kurs des Lavierens zwischen Moskau und dem Westen zu hinterfragen. Steht eine Wende in der türkischen Außenpolitik bevor?

Ein Balanceakt

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Für die indische Regierung ist Russland weiterhin ein Partner, was auch die abwartende Haltung Neu-Delhis zum Krieg in der Ukraine erklärt. China hingegen bleibt ein strategischer Rivale.