Global gefordert

Issue #5/2021 - September/Oktober

Nachdenken über Deutschlands Außenpolitik kann und sollte sich nicht in folgenlosem „mehr Verantwortung übernehmen“ erschöpfen. Das Titelthema dieser IP wird konkret. Es benennt Baustellen und künftig Handelnde, und es macht Vorschläge zu der Architektur und den Strukturen einer neuen Politik. Eine Wahl wie diese kann eine Zäsur sein. 2021 bietet sie so viele Chancen für einen neuen Anfang – trotz aller Zwänge, Traditionen, Verpflichtungen. Wann denn, wenn nicht jetzt? Wer auf der Suche ist nach Optionen, Ideen, Angeboten: Bitte hier entlang.

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So viel muss sich ändern

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Das Ende der Ära  Merkel wird neue Dynamiken auf EU-­Ebene freisetzen. Die nächste Bundesregierung muss radikale Lösungen anstreben und schnell handeln.

Biden und die Folgen

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Der US-Präsident will weit mehr als nur den alten Westen rekonstruieren. Afghanistan allerdings bedeutet einen schweren Rückschlag für seine Pläne. Kann er trotzdem und auch angesichts der enormen gesellschaftlichen Spaltung erfolgreich sein?

Die NATO nimmt China in den Blick

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China gerät stärker in den Fokus des Nordatlantischen Bündnisses. Tatsächlich wirft Peking für die NATO neue, aber auch sehr alte Fragen auf.

Spalte und herrsche

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Die NATO hat gute Gründe, sich stärker auf ein machtpolitisch expansives China zu konzentrieren. Peking wird allerdings alles daransetzen, Einigkeit im Bündnis zu verhindern.

Warum der richtige Begriff von „Verteidigung“ entscheidend ist

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Koordinierte Auslandseinsätze, neue und alte Bedrohungen für Deutschlands Sicherheit - muss das ein Widerspruch sein, wenn es um sicherheitspolitische Verantwortung geht? Beides wirft Fragen des Völker- wie des deutschen Verfassungsrechts auf, die für eine künftige Regierungskoalition nicht einfach aufzulösen sein werden. Eine Erweiterung der Debatte zwischen Jana Puglierin und Christian Mölling.

Eine Frage der nationalen Sicherheit

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Korrup­tion bedroht nicht nur schwache Staa­ten, sondern auch die Demokratien in Europa und Amerika. Höchste Zeit zu handeln, findet etwa US-Präsident Joe Biden.

Migrationspolitik nach Merkel

Drei Themen könnten bei den Koalitionsverhandlungen strittig werden: die Aufnahme von Flüchtlingen, der Umgang mit Ausreisepflichtigen und die EU-Agentur Frontex.

Rivalen am Golf

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Der regionale Einfluss des Iran bleibt auch unter Präsident Raisi ungebrochen. Die Golf-Staaten müssen da­rauf reagieren; vor allem Saudi-Arabien fürchtet um seine Vormachtstellung.