Putins Krieg gegen die Ukraine

Es herrscht Krieg in Europa. Russische Truppen attackieren auf breiter Front die Ukraine, die internationale Gemeinschaft ist schockiert. Wie konnte es so weit kommen, hätte man Wladimir Putin aufhalten können, was treibt Russlands Präsidenten an? Darüber haben Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Politik und Publizistik in den vergangenen 5 Jahren immer wieder in der IP geschrieben und gesprochen. Eine Auswahl der besten Analysen, Essays und Interviews von 2017 bis 2022.

2022

Neu

Bild: Schwedische Soldaten partullieren auf Gotland

Russlands bedrohte Nachbarn im Norden: das Ende der Neutralität

Putins Überfall auf die Ukraine hat die europäische Sicherheitsordnung beendet. Auch das prekäre Gleichgewicht im Ostseeraum ist zerstört, mit Folgen für die Verteidigungsüberlegungen Finnlands und Schwedens. Aber: Hat die NATO gerade jetzt Interesse an 1340 Kilometer neuer Grenze mit Russland?

Aktuelles

China: Selbstverzwergung einer Großmacht

Wer Pekings Position zu Moskaus Angriffskrieg verstehen will, muss die wachsende Ideologisierung Chinas unter Xi Jinping in Rechnung stellen. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, übt man sich im diplomatischen Eiertanz. Wenn Xi jetzt nicht die Kehrtwende wagt und sich aktiv für ein Ende des Krieges einsetzt, ist auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes in Gefahr.

 

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Waffenlieferungen in Krisengebiete

„Die Bundesregierung hat seit vielen Jahren einen klaren Kurs: Dass wir nicht in Krisengebiete liefern und dass wir auch keine letalen Waffen in die Ukraine liefern“, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz kurz vor seiner Abreise zum Antrittsbesuch bei US-Präsident Joe Biden. Für diese Haltung hat die Regierung viel Kritik einstecken müssen, auch von NATO-Verbündeten. Für den Grundsatz gibt es aber weiterhin eine klare Mehrheit in der deutschen Öffentlichkeit.

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Putins Krieg und die Sünden des Westens

Warum Russlands Aggression in Schwellen- und Entwicklungsländern nicht einhellig verurteilt wird – und was das mit dem Irak-Krieg 2003 oder der Unterstützung afrikanischer Freiheitsbewegungen durch die Sowjetunion zu tun hat.

Die Ukraine, das sind wir

Der Westen muss begreifen, dass er es in Wladimir Putin mit einem zu jedem Verbrechen bereiten Feind zu tun hat, den es mit aller Kraft einzudämmen gilt, sollen unsere demokratischen Freiheiten noch eine Zukunft haben.

„Es geht um die Grundprinzipien internationaler Politik“

Wie steht es um den Ukraine-Konflikt? Was hat Wladimir Putin vor, wie sollte der Westen reagieren? Welche kurz- und langfristigen Folgen sind zu erwarten? Und kann Deutschland einen sinnvollen Beitrag zur Lösung des Konflikts leisten? Darüber sprach die IP Anfang Februar mit dem Sicherheitsexperten Carlo Masala.

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Interview
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Frieden verhandeln, aber wie?

Bereits drei Mal haben sich russische und ukrainische Delegationen zu Gesprächen getroffen, am Donnerstag (10.03.2022) sprachen die Außenminister beider Länder – ohne konkretes Ergebnis. Welche Erfolgsaussichten haben diese Treffen überhaupt? Ein Blick auf andere Konflikte zeigt, wann Friedensverhandlungen gelingen.

Das Ringen der SPD um die Ostpolitik

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Schon der russische Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze stellte die SPD und Kanzler Olaf Scholz vor eine Herausforderung – auch aus historischen Gründen.

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Videos

IP Webtalk mit Claudia Major
IP-Webtalk mit Stefan Meister

2021

Zeit für eine neue Russland-Politik

Kostenpflichtig

Bis heute ist Berlins Umgang mit Moskau vom Glauben an liberale Interdependenz geprägt. Doch Dialog reicht sicher nicht aus. Optionen und Szenarien, wie die Spannungen gemanagt werden müssen.

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2020

Putins „Denazifizierung“-Argument verstehen

Wladimirs Wahrheiten

Russlands Präsident Putin nutzt und manipuliert die Geschichte für seine aggressive Politik. Verstärkt versucht er auch, das Holocaust-Gedenken zu vereinnahmen. Wer dagegen angehen will, muss sich jedoch selbst strikt an die historische Wahrheit halten.

Der ukrainische Außenminister im Gespräch

2017 - 2019

Das letzte Imperium

Russland ist dazu verdammt, eine revisionistische Macht zu sein

Russland ist nicht zum Imperium geworden, es wurde als solches geboren – im Unterschied zu europäischen Ländern. Dieser imperiale Charakter macht es heute unweigerlich zu einer Macht, die alle Mittel einsetzt, um ihr Territorium zu vergrößern und Satellitenstaaten zu schaffen.

Vernarrt in die Vergangenheit

Die Wurzeln des Putinismus reichen bis in die neunziger Jahre zurück

Das heutige Russland ist kein von Wladimir Putin geschaffenes Konstrukt, sondern das Produkt einer Entwicklung seit dem Zerfall der Sowjetunion. Der Aufstieg eines Wirtschaftssystems, das weder Wettbewerb noch Innovation bieten kann, war genauso unvermeidbar wie die Rückkehr zur imperialistischen Außenpolitik.